Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Energieeffizienz: Was zählt wirklich?

Der Copar 500 und Copar 800 erreichen die Energieeffizienzklasse A – herausragend in dieser Größenklasse. Was das konkret bedeutet, welche Werte dahinterstecken und wie man Effizienzangaben richtig einordnet, erklären wir hier.

Copar Wärmepumpenspeicher im Schnitt – VakuumPlus-Dämmung geöffnet, zwei Edelstahlwärmetauscher mit farblich getrennten Temperaturzonen sichtbar, Energieeffizienzklasse A

Effizienzklasse A: ein Messwert, der zählt

Die Energieeffizienzklasse eines Speichers wird nach einer einheitlichen Norm auf einem Prüfstand bei Speichertemperaturen von 65°C (Raum 20°C) gemessen. Im Ergebnis zeigt sich der Wärmeverlust des Speichers – also die Energie, die der Speicher einfach so, ohne Entnahme, an die Umgebung abgibt.

Copar 800 67W / 1,61kWh/24h

Copar 500 61W / 1,46kWh/24h

Im Betrieb mit Wärmepumpen liegen die Speichertemperaturen unter denen des Prüfstandes, damit ist der Wärmeverlust in der Praxis noch einmal geringer. Beim Copar 800 liegt der Verlust dann bei nur 37 Watt (bei einer Speichermitteltemperatur von 52,5 °C / 37,5 °C). Das entspricht ungefähr der Leistung einer schwachen Glühbirne – für einen Speicher mit 812 Litern ein Spitzenwert.

Das Ergebnis: Energieeffizienzklasse A – erreicht durch die neue VakuumPlus-Dämmung.

VakuumPlus-Dämmung: weniger Verlust, mehr Nutzen

Herkömmliche Speicher dämmen mit EPS-Schaum – einem bewährten, aber physikalisch begrenzten Material. Der Copar setzt zusätzlich auf Vakuumpaneele, die nach dem Prinzip einer Thermoskanne funktionieren: Im Vakuum gibt es keine Luftmoleküle, die Wärme leiten könnten. Eine zusätzliche Verspiegelung reduziert auch die Wärmestrahlung nach außen.

Das Ergebnis in Zahlen:

  • 30 % weniger Wärmeverlust als bei vergleichbaren Schichtenspeichern
  • Bis zu 50 % weniger Wärmeverlust im Vergleich zur getrennten Aufstellung von Puffer- und Warmwasserspeicher
  • Wärmeverlust Copar 800: 67 Watt (normiert nach EU-Richtlinie) – gegenüber 95 Watt bei vergleichbaren Wettbewerbsprodukten der Klasse B

Die gespeicherte Energie bleibt also deutlich länger verfügbar. Das reduziert die Nachladezyklen der Wärmepumpe – und damit den Stromverbrauch.

20 % weniger Strom im Winter – wie das funktioniert

Ein Teil der Heizenergie fließt im Winter in die Warmwasserbereitung. Klassische Systeme müssen dafür die Wärmepumpe auf hohe Temperaturen bringen – das ist energetisch teuer.

Der Copar löst das anders: Das kalte Trinkwasser wird zunächst im Heizungsteil des Speichers vorgewärmt, bevor es in die Warmwasserzone gelangt. So muss die Wärmepumpe weniger Temperaturhub leisten. Dieses Prinzip reduziert den Stromverbrauch für die Warmwasserbereitung in der Heizsaison um rund 20 %.

100 % Zonentrennung: keine Vermischung, kein Verlust

Im Inneren des Copar sind Heizungswasser und Trinkwasser klar voneinander getrennt – nicht durch Temperaturschichtung, die sich durch Strömungen und Entnahmen immer wieder verändert, sondern durch physikalisch feste Zonentrennung.

Eine integrierte Überströmkammer sorgt zusätzlich dafür, dass die von der Wärmepumpe erzeugte Temperatur verlustfrei in den Heizkreis übergeht – ohne Mischverluste, ohne unnötige Vorlauftemperaturerhöhung.

Wie man Effizienzangaben richtig liest

Wer Speicher vergleicht, begegnet unterschiedlichen Prozentzahlen – 10 %, 20 %, 30 % Einsparung. Diese Werte lassen sich nur sinnvoll einordnen, wenn man weiß, wie sie gemessen wurden.

Was beeinflusst das Ergebnis?

  • Ausgangssystem: Wird ein moderner Speicher gegen einen alten Pufferspeicher plus separatem Warmwasserspeicher getauscht, sind hohe Einsparwerte fast unvermeidlich – weil das Ausgangssystem ineffizient war. Das sagt wenig über die Qualität des neuen Speichers aus.
  • Systemanpassungen: Wenn beim Einbau gleichzeitig die Heizkurve optimiert, die Schaltpunkte neu gesetzt oder die Hydraulik verändert wird, fließen diese Gewinne in die Messung ein – auch wenn sie nichts mit dem Speicher selbst zu tun haben.
  • Messbedingungen: Normierte Tests (z. B. nach DIN 4708 für Schüttleistungen oder nach der EU-Energieeffizienz-Richtlinie für Wärmeverluste) ermöglichen einen echten Äpfel-mit-Äpfeln-Vergleich. Feldmessungen im Bestand sind wertvolle Praxisnachweise – aber kein Ersatz für standardisierte Vergleichstests.

Was der Copar anders macht: Die Effizienzangaben auf dieser Website basieren auf normierten Messwerten und auf den tatsächlichen physikalischen Eigenschaften des Speichers – nicht auf einem optimierten Systemwechsel im Bestand. Die Schüttleistungen wurden nach definierten Messreihen ermittelt; die Wärmeverlustwerte entsprechen der EU-Effizienzklassifikation. Offizielle Systemtests in realen Installationen folgen im Laufe des Jahres.

Effizienz im Überblick

Merkmal Copar 800 Copar 500
Energieeffizienzklasse A A
Wärmeverlust (normiert) 67 W 61 W
Wärmeverlust bei Betriebstemperatur 37 W 34 W
Einsparung vs. Klasse-B-Speicher ca. 30 % ca. 30 %
Stromeinsparung Warmwasser (Winter) ca. 20 % ca. 20 %
Dämmung EPS + VakuumPlus-Paneele EPS + VakuumPlus-Paneele

Noch mehr erfahren:

Funktionsweise des Copar

Alle Vorteile im Überblick

Technische Dokumentation & Datenblätter